Die wildromantische Bergwelt der Epirus-Region im Nordwesten Griechenlands ist eine Mischung aus Natur, Kultur, Tradition und Geschmack. Schroffe Berge, versteckte Buchten, ruhige Wälder und alte Kulturen: Epirus hat viele Gesichter. In Epirus scheinen die Menschen mit dem Land eins zu werden. Hier können wir ein anderes Westgriechenland an der Grenze von Kulturen und Landschaften, zwischen Pindos und dem Ionischen Meer kennenlernen. Berggipfel, Schluchten, Nationalparks, seltene Pflanzen und Tiere, Seen, Strände, Flüsse und sandige Ufer bieten die Kulisse für die antiken Ruinen von Dodoni und viele mittelalterliche Burgen, Klöster, Bogenbrücken und traditionelle Dörfer.

Hier ein paar Eindrücke dieser Wanderwoche und ein Bericht von Peter Ausserdorfer:

AVS Wanderwoche in Griechenland vom 14. bis 22. Mai 2022

Ein Urlaub in Griechenland ist in der Regel gleichbedeutend mit schönen Stränden und malerischen Inseln, die sich über das endlose Blau der Ägäis oder des Ionischen Meeres erstrecken. Doch auch das griechische Festland ist eine touristische Schatzkammer für diejenigen, die sich an eine Erkundung wagen. Die wildromantische Bergwelt der Epirus-Region im Nordwesten Griechenlands ist eine Mischung aus Natur, Kultur und Tradition. Schroffe Berge, versteckte Buchten, ruhige Wälder und alte Kulturen: Epirus hat viele Gesichter. In Epirus scheinen die Menschen mit dem Land eins zu werden. Hier konnten wir auf sechs unterschiedlichsten Wanderungen ein anderes Westgriechenland in intakter Natur zwischen Pindos und dem Ionischen Meer kennenlernen. Unberührte Natur, Berggipfel, Schluchten, eine Blumenvielfalt (Herbert entdeckte 19 Orchideenarten), Flüsse, Bogenbrücken, traditionelle Dörfer, Burgen und Klöster.

Nach zweimaliger Verschiebung der Reise im vergangenen Jahr wegen der Pandemie war es nun endlich so weit. Mit großer Erwartung traten wir, 31 Mitglieder des AVS, am Freitag, den 13. Mai kurz vor Mitternacht unsere Reise an. Ein Bus brachte uns zum Flughafen nach München, von dort aus starteten wir pünktlich um 6 Uhr Richtung Griechenland. Nach 1 ¾ h landeten wir am Flughafen Aktio in Preveza / Lefkada. Dort erwartete uns schon unser Wanderführer Lefteris, der uns die ganze Woche begleiten sollte. Wir fuhren mit einem Bus nach Norden ins Landesinnere zu unserer Unterkunft im Dorf Monodendri. Unterwegs machten wir um die Mittagszeit einen kurzen Halt in Joannina, der Hauptstadt der Region Epirus mit 112.000 Einwohnern und einer Universität mit 20.000 Studierenden. An der Uferpromenade des Pamvotida See nahmen wir ein köstliches griechisches Mittagessen ein und besichtigten die alte Festung von Joannina, dann ging es mit dem Bus weiter zu unserem Hotel nach Monodendri auf über 1000m. Dieses Dorf gehört mit 45 anderen weitverstreuten Dörfern in der verlassenen Berggegend zu der Gemeinde Zagori. Schon in den achtziger Jahren wurden die Dörfer aus Kalksteinmauern und Schieferdächern unter Schutz gestellt, um den authentischen Charakter zu bewahren. Heute zählt die Zagorochoria oder Zagoria zu den besterhaltenen traditionellen Siedlungen Griechenlands. Uralte Eselpfade und Bogenbrücken, die in den alten Zeiten als Handelsrouten dienten, verbinden heute noch die malerischen Orte. Die erste Wanderung auf diesen Pfaden durch unberührte Natur und über mehrere Bogenbrücken, die aus dem 18. bzw. 19. Jahrhundert stammen, vorbei an Zagori Dörfern, war schon ein großartiger Auftakt zu unserer Wanderwoche. Am nächsten Tag stiegen wir über die „Alte Treppe“ bei Monodendri in die tiefste Schlucht der Welt (Guinnessbuch der Rekorde bezgl. Verhältnis Tiefe und Breite) bis zum Flussbett des Vikos hinab.

Da es am Vorabend geregnet hatte, wurden wir von unserem Wanderführer Lefteris auf gutes Schuhwerk und Vorsicht beim Abstieg aufmerksam gemacht. Leider rutschte ein Mann kurz vor Erreichen des Flussbettes auf einer Steintreppe aus und kam zu Sturz. Schnell leisteten einige Mitglieder unserer Wandergruppe Erste Hilfe, so dass wir alle nach einer kurzen Unterbrechung unsere Wanderung fortsetzen konnten. Wir folgten dem Lauf des Flusses und entdeckten entlang eines sehr abwechslungsreichen Pfades zahlreiche endemische Pflanzen. In der Mitte der Schlucht genossen wir an einem Rastplatz mit fließender Quelle unser Rucksackessen. Ausgeruht und gestärkt folgten wir dann noch ein Stück dem Flusslauf, bevor uns ein 40-minütiger Aufstieg in das Dorf Vikos führte. Nach einem langen Fußmarsch machte dieser Aufstieg, teils in strahlender Sonne, einigen von uns ganz schön zu schaffen. Umso besser schmeckte dann ein Bier nach Erreichen des Zieles, bevor es mit dem Bus wieder zum Hotel zurückging.

Am nächsten Tag hieß es in der Früh Koffer packen. Wir fuhren nämlich weiter Richtung Osten in das Pindos Gebirge. Beim Kriegerdenkmal an der Kreuzung zur Einfahrt nach Metsovo verließen wir allerdings den Bus und wanderten ca. 3h auf dem Ursa (Bären) Trail durch herrliche Buchenwälder, welche immer wieder durch grüne Lichtungen unterbrochen wurden. Erst absteigend, dann aufsteigend erreichten wir einen Bergkamm, dem wir mehrere Kilometer folgten und die großartige Aussicht auf die umliegenden Berggipfel genossen. Für die Fotografen war diese Wanderung wieder ein besonderer Genuss, denn viele Orchideen säumten unseren Wanderweg. Schließlich ging es durch einen herrlichen Buchenwald hinunter auf das Hochplateau Profitis Ilias. Dort holte uns der Bus ab und brachte uns zum Weinkeller von Katogi. Nach einer Führung durch die Kellerei vom höchstgelegenen Weinanbaugebiet Griechenlands (900m – 1100m) gab es eine Weinverkostung mit verschiedenen Käsesorten. Wir genossen den griechischen Wein und hätten nach dieser schönen Wanderung noch gerne ein Gläschen mehr vertragen. Langsam zogen am Horizont dunkle Wolken auf und plötzlich zuckte ein Blitz am Himmel. Ein gewaltiger Donnerschlag riss uns fast von den Stühlen – wir saßen nämlich im Freien.  Doch das nahende Gewitter verzog sich schnell, so dass wir bald ohne nass zu werden in wenigen Minuten unser Hotel mitten im Dorf Metsovo erreichten. Das Dorf mit etwas über 3000 Einwohnern gleicht mehr einer Kleinstadt mit vielen Kneipen, Restaurants und Souvenirläden. Auffallend war die einheitliche Dacheindeckung aller Häuser mit roten Dachplatten und die Häuserfassaden, die alle bis einschließlich zum ersten Stockwerk mit Steinen errichtet oder verkleidet sind. Am nächsten Tag stand wohl für viel von uns das Highlight auf dem Programm, der Besuch der Meteora Klöster. Mit dem Bus durchquerten wir das Pindosgebirge und fuhren in die Region Tessalonien. Sie gilt als eine der reichsten Regionen Griechenlands, im Gegensatz zum kargen und eher armen Epirus. Dies erkannte man auch schon bald am Wechsel der Vegetation und an der vor uns liegenden fruchtbaren Ebene Richtung Meteora. Je näher wir den Meteora Felsen kamen, umso größer war das Staunen über diese einmaligen Felsformationen, bestehend aus Sandstein und einer Mischung von Mineralkonglomeraten, die aus dem Nichts aus der Ebene herauszuwachsen scheinen – ein Paradies für Kletterer. Im Dorf Kastraki begann unser zweistündiger Aufstieg zu den Klöstern, die teils wie Adlerhorste auf den Felsen oder in den Felswänden thronen. Von einst 26 sind heute noch 6 bewohnt. Magisch ziehen sie Touristen aus aller Welt an, doch die wenigsten machen den Aufstieg zu Fuß. Wir erleben faszinierende Ausblicke und erfahren viel über die Geschichte dieser einzigartigen Bauwerke. Dem Kloster Varlaam statteten wir einen Kurzbesuch ab und staunten über die prachtvolle Kircheneinrichtung und die prunkvollen Ausstellungsstücke im Museum. Anschließend wanderten wir entlang des alten Fußweges zwischen den Felsen ins Tal hinunter. Nun ging es mit dem Bus wieder zurück. Auf dem Weg zurück ins Hotel machten wir eine späte Mittagspause im Garten von einem Restaurant. Wir genossen ein „Alpha“ und wurden mit einem griechischen Nudelgericht, das der Wirt vor uns im Garten in einem großen Kupferkessel zubereitet hatte, verwöhnt. Im Hintergrund erklang griechische Musik. Als ein Sirtaki erklang, schwangen einige von uns, vorwiegend Damen, das Tanzbein dazu, doch richtig in Schwung kamen sie erst, als sich unser Wanderführer Lefteris dazugesellte. Anschließend fuhren wir gut gelaunt und zufrieden zurück ins Hotel. Nach dem Abendessen genossen einige von uns in einer Kneipe noch einen Ouzo. Am nächsten Morgen machten wir den zweiten Teil des Ursa Trails. Der Bus brachte uns in kurzer Fahrt kurz Richtung Anilo, dem Dorf auf der gegenüberliegenden Talseite von Metsovo. Dort begann unser Aufstieg auf den Ski Berg von Anilo. Schon bald wehte ein heftiger, kalter Wind. Oberhalb der Waldgrenze wurde er immer stärker, so dass bei manch einem(einer) die Standfestigkeit getestet wurde. Daher bestiegen wir auf Anraten unseres Wanderführers den Gipfel des Skiberges nicht mehr, sondern querten den Hang. Dafür wurden wir mit Teppichen von Schlüsselblumen und vielen Orchideen entlohnt. Es ging nun durch einen prächtigen Buchenwald hinab und dann auf einem schönen Wanderweg zum Gipfel des Mt. Fatzeto auf 1620m. Dort genossen wir in der Sonne, völlig abseits vom Wind, das fantastische Panorama auf die umliegenden Berge und den Blick auf den Ort Metsovo. Nun ging es noch durch einen Buchenwald eine halbe Stunde steil hinunter zum Bus, der auf uns wartete und uns nach Anilo zu einer traditionellen Taverne zum späten Mittagessen brachte. Nach dem Essen ging es mit dem Bus zurück ins Hotel. Einige ließen sich aber nicht nehmen, die letzte Strecke zum Hotel in ca. 50 Min. noch auf dem Ursa Trail zurückzulegen.

Schon stand der letzte Tag unserer Wanderwoche an. Wer hätte gedacht, dass wir dabei mehrere Schneefelder überqueren mussten. In der Früh fuhren wir, aufgeteilt auf einen 20Sitzer, einem Kleinbus und einem Jeep vorbei am Hochplateau Profitis Ilias und über eine ausgedehnte Almregion bis zum Stausee der Aoos Quellen und von dort auf einem steinigen Weg hinauf zur Schutzhütte von Mavrovouni auf 1800m. Dort begann unsere Wanderung, zuerst durch Wald, dann über Almweiden mit Schnee und Krokusblüten hinauf auf den Flengagipfel auf 2150m. Bald führte der Weg durch eine alpine Berglandschaft. Er wurde gesäumt von unzähligen, fantastischen Holzskulpturen, die die Natur im Laufe der Jahre durch von Blitzschlag getroffene Kiefern geschaffen hatte. Dies war wieder ein Highlight für die Fotografen. Am Gipfel angekommen, stärkten wir uns, bestaunten den unter uns liegenden Stausee und genossen dann einen griechischen Gipfelschnaps, den uns Lefteris und sein Begleiter mitgebracht hatten. Anschließend sangen wir noch einige Lieder. Kurz unterhalb des Gipfels bildeten wir einen Kreis und sangen zum Abschluss dieser fantastischen Wanderwoche als Dank „Großer Gott wir loben dich“. Viele bekamen dabei Gänsehaut. Schließlich stiegen wir zu den Drachenseen ab und querten über mehrere Schneefelder und teils felsiges Gelände den Südhang des Flenga bis wir wieder auf den Aufstiegsweg trafen. Glücklich und teils etwas müde kehrten wir wieder zu unseren Autos zurück und kamen wieder mit großer Zufriedenheit ins Hotel. Zum letzten Mal gab es ein griechisches Abendessen, bei dem wir uns schweren Herzens von unserem Wanderführer Lefteris verabschiedeten. Einige genossen zum Abschluss noch einen Metaxa. Am frühen Morgen ging es schon um 6 Uhr Richtung Heimat. Voll gepackt mit großartigen Erinnerungen und fantastischen Bildern im Kopf und auf den verschiedensten Speicherkarten kamen wir gegen Abend zuhause an. Abschließend möchte ich stellvertretend für die Gruppe unserem Herbert und der Waltraud für die Organisation dieser Reise und unserem sympathischen Griechen Lefteris, der uns das Programm vorschlug und uns auf allen Wanderungen begleitete, einen großen Dank aussprechen.

 

Peter Ausserdorfer

 

 


Kosten: Euro 1400,00 im Doppelbettzimmer pro Person – Einbettzimmer Aufpreis Euro 140,00 – Bei der Anmeldung Anzahlung von Euro 500,00, Restzahlung bis spätestens 30.April 2022 mit Überweisung Raika St. Lorenzen mit Grund „Wanderwoche Griechenland“
Konto – IT 80 F 08035 58820 000301235338


Die Kosten beinhalten: Bus Transfers, Flüge, Tagesfahrten, einheimische Führung, 7x Halbpension, das tägliche Mittagessen, bzw. Snack oder Lunchpaket – inklusive


Anmeldung: Samstag – 19.März 2022 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Vereinslokal des A.V.S. in St. Lorenzen im Vereinshaus 1. Stock (AVS Ausweis + Identitätskarte mitnehmen). Es ist erlaubt eine zweite Person mitanzumelden


Es sind noch ungefähr 20-25 verfügbare Plätze, weil die Erstanmeldungen von 2020 Vorrang haben


Nachmeldung bei: Herbert Lauton 348/6929166
Eventuelle Stornogebühren gehen zu Lasten des Teilnehmers


Eine erlebnisreiche und unfallfreie Wanderwoche wünscht Euch die AVS Ortsstelle St. Lorenzen  – Nur für AVS-Mitglieder – Green Pass erforderlich – Anmeldungen per SMS und E-mail werden nicht berücksichtigt



Programm Wanderungen in Griechenland 14. – 21. Mai 2022

Abfahrt in St.Lorenzen frühmorgens (Uhrzeit wird noch bekannt gegeben) am Samstag 14. Mai mit Serbus, der uns nach München zum Flughafen bringt.
Abflug voraussichtlich 06.00 Uhr und Ankunft am Flughafen von Preveza um ca. 09.05 nach dortiger Zeit (eine Stunde Zeitverschiebung) – anschließend Transfer zum Hotel Zarkada in Monodentri 2.30 Stunden.

Sonntag: Die drei Zagori-Dörfer und viele Steinbogenbrücken
12km, Gesamtanstieg 550m, Gesamtabstieg 350m – ca. 4,5 Stunden Gehzeit
Unsere Wanderung beginnt im Dorf Kipi. Wir überqueren unsere erste Steinbogenbrücke und erreichen nach ca. 45 Minuten das Dorf Koukouli, wo wir die Möglichkeit haben, unsere Wasserflaschen an einer Quelle aufzufüllen.
Von hier aus folgen wir dem Flusslauf des Missiou zur nächsten Brücke, die uns auf die andere Flussseite führt. Bald erreichen wir die „Treppe von Vitsa“, einen steilen, grobgepflasterten Treppenweg, der uns aus der Schlucht herausführt zum Dorf Vitsa. Wir genießen den schönen Panoramablick und setzen unseren Weg fort zum Dorf Dilofo, wo wir in der Dorftaverne die Wanderung mit einem kleinen Snack (Meze) ausklingen lassen. Anschliessend kurze Fahrt zurück zum Hotel.

Montag: Wanderung durch die Vikos-Schlucht, die tiefste aller Schluchten
15km, 580m Gesamtanstieg, 600m Gesamtabstieg – ca. 6 Stunden Gehzeit
Über die „Alte Treppe“ bei Monodentri steigen wir in die tiefste Schlucht der Welt (Guinnessbuch der Rekorde) bis zum Flussbett des Vikos hinab. Wir folgen seinem Lauf und entdecken entlang des Pfades zahlreiche endemische Pflanzen. Dies ist einer der schönsten Nationalparks Griechenlands. Er ist Lebensraum vieler Tiere wie Luchse, Füchse, Bären, Wölfe, Schwarzwild und verschiedener Greifvögel. In der Mitte der Schlucht werden wir an einem Rastplatz mit fließender Quelle Rucksackessen genießen. Ausgeruht und gestärkt folgen wir dann noch ein Stück dem Flusslauf, bevor uns ein 40- minütiger Aufstieg in das Dorf Vikos führt. Hier erwartet uns der Bus zur Rückfahrt ins Hotel.

Dienstag: Wandern „Auf den Spuren der Bären über Gipfel und Weiden“-Teil 1
12 Kilometer, 500m Gesamtanstieg, 300m Gesamtabstieg – ca.4,5 Stunden Gehzeit
Nach dem Frühstück packen wir unsere Koffer in den Bus und nach 1 1⁄2 Stunden Fahrt beginnt unsere Wanderung beim Kriegerdenkmal an der Kreuzung zur zentralen Einfahrt nach Metsovo. Wir folgen dem Ursa-Trail (vom europäischen Wanderverband als Leading Quality Trail, Best of Europe zertifizierter Wanderweg) auf einem ansteigenden Abschnitt, welchen die Studenten der Athener Kunsthochschule mit verschiedenen in die Natur eingepassten Kunstwerken zu einem besonderen Wander-Erlebnis gemacht haben. Der Weg führt uns zum Gipfel Karakoli, welcher gleichzeitig Bergstation eines der ersten Skigebiete Griechenlands im Besitz der Tositsa-Stiftung ist.
Weiter geht unsere Wanderung durch herrliche Buchenwälder, welche immer wieder durch grüne Lichtungen unterbrochen werden. Erst absteigend, dann wieder ansteigend, erreichen wir den Punkt Kaligomeno Aloni, von dem aus wir über mehrere Kilometer dem Bergkamm folgen und die atemberaubende Sicht ins Tal und auf die umliegenden Gipfel genießen können. Nach dem technisch leichten Abstieg unter riesigen Buchen erreichen wir unser heutiges Ziel – das Hochplateau Profitis Ilias mit seinen Weiden, welche von Mai bis Oktober voller Schafe, Ziegen, Kühe und Pferde sind. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Bus erreichen wir den Weinkeller von Katogi, um dort eine kurze Weinkellerführung und Weinprobe mit Brot und Käse zu machen. Check in im Hotel in Metsovo mit Abendessen

Mittwoch: Meteora Klöster durch den “Felsenwald” von Meteora
7 Kilometer, 200m Gesamtanstieg, 200m Gesamtabstieg – ca. 4 Stunden Gehzeit
Nach dem Frühstück in unserem Hotel in Metsovo im Pindosgebirge, fahren wir ca. 1.15 Stunden in die östliche Richtung zu den Meteora-Klöstern. Unsere Wanderung beginnt oberhalb des Dorfes Kastraki, am Fusse des Doupiani-Felsens unter der alten Ruine des Pantokrator-Kloesters. Wir durchqueren die riesigen Felsformationen und erreichen die Nordseite von Meteora. Auf dieser Seite besuchen wir das verborgene Kloster «Ypapanti» und die Ruinen von St. Dimitrios. Von dort aus wandern wir weiter durch den majestätischen «Felsenwald» von Meteora, erleben die faszinierendsten Ausblicke und erfahren mehr über die tausendjährige Geschichte und die Legenden, die sich hinter jedem Ort verbergen. Am höchsten Punkt unserer Wanderung, fast 200 Meter über unserem Ausgangspunkt, besuchen wir das Kloster «Metamorphosis», bekannt auch als «Great Meteoron». Der Gebäudekomplex ist das grösste Meteora-Kloster und wurde im Jahre 1344 vom Mönch Athanassios mit 14 weiteren Mönchen gegründet. Danach wandern wir entlang des alten Fussweges, den die Mönche vor Jahrhunderten benutzten, hinunter zu unserem Ausgangspunkt.
Die Meteora-Wanderung ist eine der schönsten Möglichkeiten, dieses einzigartige geologische Phänomen zu geniessen und mehr über die Geschichte des UNESCO-Weltkulturerbes zu erfahren. Gleich im Anschluss haben wir die Möglichkeit, entweder nach einer kurzen Busfahrt oder einem Spaziergang, in einer der zahlreichen Tavernen am Fusse der gigantischen Felsformationen unser Mittagessen ein zu nehmen und diesen besonderen Tag Revue passieren zu lassen. Danach bringt uns der Bus zurück zu unserem Hotel nach Metsovo.

Donnerstag: „Über spektakuläre Aussichten zum Flenga-Drachensee“
12 Kilometer, 600m Gesamtanstieg, 600m Gesamtabstieg – ca. 5 Stunden Gehzeit
Der Flenga Drachensee liegt auf 1940m und verdankt seinen Namen der griechischen Mythologie, laut welcher dort ein Drache gelebt haben soll und die Seen seien aus den Tränen eines Drachen entstanden.
Mit dem Bus fahren wir vorbei am Hochplateau Profitis Ilias zum See der Aoos-Quellen auf 1400m (ca. 15 km von Metsovo) und weiter zur Schutzhütte von Mavrovouni auf 1800m. Dort beginnt unsere Wanderung gleich mit einem phantastischen Blick auf die Fjorde des Sees und die umliegenden Berge. Wir wandern weiter durch eine wunderschöne Berglandschaft mit riesigen Kiefern und alpiner Landschaft Richtung National Park „Valia Calda“ bis zu den Flenga-Drachenseen. Dort ändern wir die Richtung und steigen zum gleichnamigen Gipfel Flenga auf 2150m auf. Danach führt uns ein wunderschöner Panorama-Weg wieder zur Schutzhütte zurück, wo wir die Wanderung mit einem Picknick, Lagerfeuer o.ä. ausklingen lassen können. Der Bus bringt uns zum Schluss wieder nach Metsovo.

Freitag: Wandern „Auf den Spuren der Bären über Gipfel und Weiden“- Teil 2 11 Kilometer, 550m Gesamtanstieg, 300m Gesamtabstieg – ca. 4,5 Stunden Gehzeit Der Bus bringt uns in 15 minütiger Fahrt zum Ausgangspunkt beim 5-Sterne-Hotel Grand Forest Metsovo, gelegen am Gegenhang des Ortes auf einer Höhe von 1350m. Dort beginnt unsere Wanderung entlang des „Ursa-Trail“. Der Weg führt leicht bergab, Nadelwald und sonnige Lichtungen wechseln einander ab. Vorbei an den Gadelou-Quellen wandern wir etwa 30 Minuten bis zum Punkt, wo früher die alte Egnatia- Nationalstraße (Handelsstraße) den Weg kreuzte. Dort beginnen wir den Anstieg zum Skigebiet Anilio auf 1600m. Vom Gipfel aus hat man bei guter Sicht nicht nur einen atemberaubenden Panoramablick auf die Bergkette des Pindusgebirges, man kann in der Ferne sogar den Olymp erspähen! Der Weg führt uns die nächsten 3 km absteigend durch alpine Landschaft sowie durch Buchenwälder. Am Ende dieses Abstieges wartet auf uns eine wunderschöne, grüne Wiese mit einer Wasserquelle, wo wir einen Erfrischungsstopp einlegen können. Dort beginnt ein sehr schöner Wanderabschnitt, der uns nach 5 Kilometern zum spektakulären „Fatseto“-Gipfel führt. Wir werden mit einer phantastischen Panoramaaussicht auf den Ort Metsovo und die umliegenden Berge belohnt. Nach 15 minütigem Abstieg endet unsere Tagestour. Der Bus bringt uns entweder zurück nach Metsovo, oder zum Essen in eine traditionelle Taverne ins Dorf Anilio. Am Abend Abschiedsfeier mit Getränken

Samstag: Transfer zum Flughafen – Flug voraussichtlich um 9.55 Uhr – Ankunft in München ca. 11.05 Uhr Rückfahrt mit Serbus ins Pustertal – Ankunft voraussichtlich 15.00Uhr –


Der Veranstalter behält sich Abänderungen im Programm vor


Die Details für die Abfahrt werden den Reiseteilnehmern noch rechtzeitig bekanntgegeben